Aktuelle Resultate 2020/21

Saison 2020 / 21

 

5./6. Dezember 2020, COC Goms

17. Rang Sk Sprint Junioren (5. Rang Swiss Cup)

16. Rang Sk Einzel 5km Junioren (4. Rang Swiss Cup)

 

28.-30. Dezember 2020, Swiss Cup Campra

4. Rang Kl Sprint U20

6. Rang Sk Einzel 7.5km U20

6. Rang Kl Massenstart 10km

 

16./17. Januar 2021, SM Sedrun 1. Teil

7. Rang Sk Einzel 5km U20

7. Rang Kl Verfolgung 10km U20

 

6./7. Februar 2021, Swiss Cup Le Brassus

3. Rang Kl Einzel 5km U20

3. Rang Sk Einzel 10km U20

 

27./28. Februar 2021, Swiss Cup Realp 

6. Rang Kl Einzel 7.5km U20

4. Rang SK Einzel 10km U20

 

5./6. März 2021, COC Prémanon (FRA)

21. Rang Sk Einzel 7.5km Junioren (4. Rang Schweiz)

20. Rang Kl Verfolgung 10km Junioren (4. Rang Schweiz)

 

12.-4. März 2021, COC Pokljuka (SLO)

9. Rang Sk Sprint Junioren

22. Rang Kl Einzel 7.5km Junioren

25. Rang Sk Verfolgung 10km Junioren

 

26.-28. März 2021, SM Sedrun 2. Teil

6. Rang Kl Sprint U20 (Prolog 3. Rang)

9. Rang Kl Massenstart 15km U20

 

3. April 2021, Langis Sprint

4. Rang Sk Sprint U20 

 

 

News

Saison 2020 / 21

 

Saisonende

Eine spezielle aber lehrreiche Saison ging zu Ende.

Nach der letzten Saison, welche durch Corona abrupt endete, war überhaupt nicht klar, wie viele Rennen wir in der neuen Saison bestreiten können und wie dies alles funktionieren soll. Doch dank einer guten Organisation, konnten bei uns sehr viele Wettkämpfe wie geplant durchgeführt werden. Wie üblich waren die Rennen geprägt von Coronatests, Abstandsregeln und Masken immer und überall. Trotzdem können wir uns glücklich schätzen, so viele Rennen gehabt zu haben. 

Für mich war es eine Saison mit vielen UP and DOWNS. Angefangen mit dem ersten Continental Cup (COC) im Goms, einem sehr schlechten Gefühl und einem ausgelaugten Körper, konnte ich am Ende der Saison doch noch einige gute Rennen zeigen.

Nachdem ich am ersten COC im Goms meine Leistung überhaupt nicht abrufen konnte, machte ich einige Leistungstest, um endlich Klarheit über meinen körperlichen Zustand zu bekommen. Meine Muskeln waren überbelastet, durch eine zu hohe Belastung im Sommer. Ich wusste überhaupt nicht wie meine Saison wird. Dementsprechend negativ war ich in diesem Moment auf die vor mir liegende Saison eingestellt. Doch so schnell kriegt man mich nicht runter. Ich habe gekämpft und meinem Körper die nötige Erholung gegeben, auch wenn es mir anfangs sehr schwer fiel. Ich wusste dass ich meine gesetzten Ziele etwas senken musste, um trotzdem zufrieden mit mir sein zu können. Nach langen Gesprächen und vielen Gedanken, habe ich mich dann entschieden schon Anfang Saison eine Rennpause einzulegen. Nach dieser Pause ging es aber weiter und schon am nächsten Swiss Cup in Campra konnte ich wieder drei gute Rennen zeigen. Im klassisch Sprint reichte es mir sogar für den 4. Platz in der Kategorie U20. Mein Körper fühlte sich aber immer noch nicht an wie gewöhnlich. Es war also ein ständiges erholen, schnell laufen, erholen, schnell laufen, etc... Nach immer besser werdenden Swiss Cup Rennen fühlte ich mich langsam besser. Es gab oft Tage, da hatte ich das Gefühl, dass mein Körper wieder erholt ist, doch dann gab es Tage, an denen ich wieder einsehen musste, dass es doch noch Zeit braucht.

Eines meiner Saisonziele war es, mich für die Junioren-WM zu qualifizieren. Nach dem schwierigen Saisonstart rückte dieses Ziel aber in den Hintergrund. Die Enttäuschung war dafür umso grösser, nur ganz knapp nicht an der Junioren-WM teilnehmen zu können. Dafür zeigte es, dass ich auch ziemlich weit vorne mitmischen kann, wenn mein Körper nicht seine Höchstleistung erbringen kann.

An den Swiss Cups reichte es mir sogar zweimal für einen 3. Rang und häufig für Plätze zwischen 4 und 6.

Nach einer Pause im COC ging es dann im März endlich weiter. Mit einem 15. Rang in Prémanon (FRA) konnte ich ein gutes Rennen zeigen. Ich war zufrieden mit meiner aufwärts tendierenden Leistung. Am COC in Pokljuka (SLO) konnte ich dann im Skating Sprint endlich wieder ein Top 10 Resultat erzielen und wurde Neunte.

Dafür lief der 2. Teil der SM leider nicht wie gewünscht. Auch diese Rennen hatten immer sehr gute Sachen dabei, jedoch auch immer wieder Momente, die zeigten, dass mein Körper nicht in der Lage ist von A bis Z durchzuziehen.

Am letzte Sprint in Langis zeigte ich dann aber wieder, dass ich mit den Besten meiner Kategorie mithalten kann. Ich wurde zum Saisonabschluss noch einmal gute Vierte.

Nun ist die Saison zu Ende. Ich bin doch zufrieden mit meiner Saison, weil ich gezeigt habe, dass man einfach immer das Beste aus jeder Situation machen kann. Es war schwierig an mich selber und meinen Körper zu glauben, wenn man weiss, dass der Körper nicht seine Höchstleistungen abrufen kann. In meinem Kopf war immer der Gedanke, dass mein Körper überbelastet ist und dies machte es mental schwierig trotzdem stark zu sein und alles zu geben. Trotzdem gelang es mir sehr oft das Beste daraus zu machen und gute Rennen zu laufen!

Nachdem ich letztes Jahr erst ins C-Kader von Swiss Ski aufgenommen wurde, hoffte ich natürlich, dass sie mir nach diesem schwierigen Jahr noch eine Chance geben. Damit ich beweisen kann, dass ich zu viel besseren Leistungen fähig bin. Doch Swiss Ski sah leider nur meine nicht erbrachten Resultate und keine positive Entwicklung. Sie warfen mich nach nur einem Jahr wieder aus dem Kader. Die Enttäuschung und Wut ist gross. Aber ich weiss, dass ich auf ein sehr unterstützendes Umfeld zählen kann, welches mir im nächsten Jahr zur Seite steht. Wie es nun genau weiter geht kann ich euch heute noch nicht sagen... Es wird weiter gehen!

 

 

Langis Sprint 03.04.2021

Wie jedes Jahr fand das letzte Rennen der Saison in Langis statt. Auf dem Programm stand der traditionelle Langis-Sprint am Glaubenberg in der skating Technik. Die Saisonmüdigkeit machte sich schon etwas zu spüren und wir waren alle am Ende unseren Kräfte. Dies merkte ich schon kurz nach dem Start, als ich mich nicht mehr auf den Skiern halten konnte und zu Boden ging (Ups...). Trotzdem reichte es mir im Prolog für den guten 7. Rang. Ich wusste, dass also mehr drinliegt und ging mit einem guten Gefühl in die Heats. Im Viertelfinal qualifizierte ich mich direkt fürs Halbfinal und auch dort schaffte ich den dirketen Einzug ins Finale. Im Finale reichte es mir schlussendlich für den guten 4. Rang. Im Ziel war ich kurz enttäuscht, dass es knapp nicht fürs Podest gerreicht hat. Jedoch bin ich zufrieden mit meinem letzten Rennen der Saison. 

 

 

SM Sedrun 2. Teil 26.-28.03.2021

Ende März reisten wir das zweite Mal nach Sedrun für den 2. Teil der SM. Wie gewöhnlich stand am Freitag der Sprint (diese Jahr in der klassischen Technik), am Samstag das Langdistanzrennen über 15km klassisch und am Sonntag der Teamsprint auf dem Programm. 

Und gerade weil ich ein Wochenende davor ein guter Sprint zeigen konnte, wollte ich unbedingt auch an dem SM Sprint noch einmal diese Leistung abrufen können. Ich wollte aufs Podest! Der Prolog lief auch sehr gut und ich rangierte mich auf dem 3. Rang der Frauen U20. Im Ziel war ich extrem froh, dieses Resultat zu sehen, da ich irgendwie kein gutes Gefühl hatte auf den Skis. Da wir sehr wenige U20 Frauen am Start waren, ging es bei uns direkt mit dem Halbfinal weiter. Dort schaffte ich als Zweite die direkte Qualifikation fürs Finale. Ich wusste, im Final kann alles passieren und ich wollte diesen Podestplatz so sehr. Doch leider schaffte ich es nicht. Ich kann mir selber nicht ganz erklären woran es gescheitert ist, aber eins weiss ich... Ich war und bin extrem enttäuscht, es an diesem Tag nicht geschafft zu haben! Irgendwas fehlte an genau diesem Tag, um diese nötige Leistung abrufen zu können. 

Enttäuschung hin oder her, am Samstag stand das 15km klassisch Massenstartrennen an. Ich wollte meine Enttäuschung in Energie umwandeln und noch einmal mein Bestes geben. Aber irgendwie sollte es auch an diesem Tag nicht sein. Die erste Runde und der Anfang der zweiten Runde absolvierte ich zwar noch in der Gruppe um Platz 2 und 3. Doch dann war mein Körper nicht mehr in der Lage dieses Tempo mitzugehen. Mein Körper "überhitzte"... ich hatte extrem heiss und auch nachdem ich mein Stirnband abgeworfen hatte, wurde es nicht besser. Ich lief das Rennen mit letzten Kräften fertig und war froh im Ziel endlich Schnee überall an meinen Körper zu halten, um ihn etwas abzukühlen. 

Am Sonntag stand dann noch der Teamsprint an. Ich bildete ein Team zusammen mit Selina Bebi. Wir überstanden den Halbfinal knapp und durften dann im Final noch einmal an den Start gehen. Dort konnten wir aber nicht mit den Besten mithalten. Trotzdem konnte ich eine gute Einzelleistung zeigen. 

Nicht meine SM dieses Jahr! Aber ich freue mich auf die SM 2022!

Und nun noch auf das letzte Rennen dieser Saison, den Langis-Sprint, nächstes Wochenende. 

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COC Pokljuka (SLO) 12.-14.03.2021

Schon am nächsten Wochenende stand der letzte COC in Pokljuka statt. Auf dem Programm stand ein Skating Sprint, ein Klassisch Einzelrennen und eine Skating Verfolgung. 

Letztes Jahr konnte ich im Sprint in Pokljuka das erste Mal in einen Final im COC laufen. Daher hatte ich gute Erinnerungen an diese Strecke. Ich fühlte mich auch dieses Jahr wohl auf der Sprintstrecke. Der Prolog lief das erste mal dieses Jahr wieder gut. Ich konnte mich als Zehnte für die Finals qualifizieren. Im Viertelfinal konnte ich mich dann als Zweite direkt für das Halbfinal qualifizieren. Im Halbfinal lief es dann leider nicht ganz wie gewünscht... Ich wurde Fünfte und es fehlten mir nur 12 Hundertstel, um Luckyloser zu werden. Schade! Aber am Schluss platzierte ich mich auf dem 9. Rang und zeige somit das beste Rennen dieser Saison. 

Dieses gute Gefühl versuchte ich am nächsten Tag mitzunehmen. Leider fand ich aber im klassischen Einzelrennen meinen Rhythmus nie ganz und fühlte mich deshalb auch nicht wirklich schnell. Es reichte für einen 22. Schlussrang.

Bei der Verfolgung am Sonntag fand ich mich schnell in einem Grüppchen ein. Wir hatten von Anfang an ein hohes Tempo und versuchten Zeit gut zu machen auf die vorderen Läufer. Leider war mir das angeschlagene Tempo auf der letzten Runde dann zu hoch und ich musste mich geschlagen geben. Ich verlor den Anschluss und platzierte mich schlussendlich auf dem 25. Rang. 

Ich konnte dieses Wochenende endlich wieder einmal einen guten Sprint laufen. Das hat mich sehr gefreut, gezeigt, dass ich es eben doch noch kann und hungrig auf Mehr gemacht. 

Nun steht bald der 2. Teil der SM in Sedrun an. Ich freue mich auf frühlingshafte Rennen und rote Köpfe ;)

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COC Prémanon (FRA) 5./6.03.2021

Nach langer Pause im Continental Cup stand Anfang März endlich wieder ein COC auf dem Programm. Wir reisten am Donnerstag nach Prémanon. Am Freitag standen dann die Streckenbesichtigung und die Rennvorbereitung auf dem Plan. Leider hatte es sehr wenig Schnee und die Temperaturen waren über 0 Grad. Die Strecke war ziemlich anspruchsvoll, da sie einen lagen steilen Anstieg und viele Kurven darin hatte.

Am Samstag stand dann ein skating Einzelstartrennen über 7.5km statt. Ich fühlte mich am Vortag sehr müde und nicht ganz fit. Auch vor dem Start fühlte ich mich nicht top. Aber manchmal können Gefühle eben auch täuschen. Ich fand sehr schnell ins Rennen und konnte ein gutes Tempo laufen. Am Anfang konnte ich gut mit dem Mittelfeld mithalten. In der Mitte verlor ich etwas Zeit, welche ich dann aber im Schlussteil wieder gut machen konnte. Schlussendlich war es der 21. Schlussrang, was hiess, dass ich die 4. Schweizerin war. 

Am Sonntag stand dann die klassisch Verfolgung über 10km statt. Mein Ziel war es mich nach vorne zu orientieren. Das hiess, ich wollte von Anfang an einfach Vollgas geben. Der Start gelang mir gut. Obwohl mich einige, welche kurz nach mir gestartet sind, einholten, konnte ich gut in einer kleinen Gruppe mitlaufen. Vor allem in den Aufstiegen konnte ich immer wieder Zeit gutmachen. In der zweiten Runde hatte meine Gruppe einige überholt. Einige von Hinten überholten aber auch meine Gruppe. Auf der letzten Runde konnte ich noch einen "Zacken" zulegen und nach einem guten Rennen als 20. ins Ziel laufen und war wieder die 4. Schweizerin im Ziel. 

Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende. Ich konnte beide Rennen von Anfang bis Ende durchziehen. Für mich waren diese beiden Rennen eine der besten Rennen der Saison. 

Schon am Mittwoch geht es für mich nun an den warscheinlich letzten COC nach Pokljuka (SLO).

 

Swiss Cup Realp 27./28.02.2021

Ende Februar hätte eigentlich ein Swiss Cup am Bachtel stattfinden sollen. Da es dort aber zu wenig Schnee hatte, wurde dieser spontan nach Realp verschoben. 

Am Samstag stand ein Einzelrennen in der klassischen Technik über 7.5km statt. Wir mussten 2 Runden à 3.75km absolvieren. Auf der ersten Runde fühlte ich mich gut. Auch der anfangs Teil der zweiten Runde konnte ich schnell absolvieren. Doch dann war die Luft draussen und ich verlor leider auf dem letzten Teil noch ziemlich viel Zeit. Schlussendlich reichte es mir für den 6. Rang. Schnell konnte ich mit diesem Rennen abschliessen und mich auf das Rennen am Sonntag fokussieren und mich auch darauf freuen.

Am Sonntag stand nämlich dann ein skating Einzelrennen über 10km an. Ich wusste dass mir die Strecke eigentlich ziemlich gut liegen könnte. Dieses Mal mussten wir 2 Runden à 5km zurücklegen. Wieder konnte ich eine sehr schnelle erste Runde absolvieren und auch auf dem ersten Teil der zweiten Runde konnte ich noch gut mithalten. Dann verlor ich aber leider wieder viel Zeit auf den letzten 2km. Trotzdem reichte es für den 4. Rang. Damit war ich sehr zufrieden.

Nach diesem Wochenende bin ich sehr zuversichtlich, was die weiteren Rennen angeht. Ich weiss, dass ich schnell laufen kann und bereit bin alles zu geben. Nur fehlt mir noch die letzte Energie um ein ganzes Rennen durchziehen zu können. 

Nun heisst es kurz erholen und dann am Donnerstag endlich wieder einmal an einen COC zu reisen. 

 

 

Swiss Cup Le Brassus 6./7.02.2021

Im ersten Februar Wochenende stand dann endlich wieder ein Rennen auf dem Programm. Während dem die anderen an der JWM waren, fand für mich ein Swiss Cup in Le Brassus statt. Es hatte sehr wenig Schnee und die Temperaturen waren sehr hoch. Die Bedingungen dementsprechend nass und weich. Am Samstag fand ein Einzelstartrennen in der klassichen Technik über 5km statt. Mein Gefühl war in der ersten Runde nicht schlecht. Auf der zweiten Runde konnte ich mich aber irgendwie nicht mehr pushen und so ging etwas Zeit verloren. Schlussendlich musste ich mich mit dem 3. Rang zufrieden geben. 

Am Sonntag fand dann noch einmal ein Einzelrennen auf dem Programm. Diese Mal aber in  der skating Technik und über 10km. Ich fand am Anfang nicht ins Rennen, konnte dann aber die dritte und vierte Runde an eine Konkurrentin anhängen und mich an sie "beissen". Somit wurde aus einem schlechten Start doch noch ein gutes Rennen. Ich rangierte mich wieder auf dem 3. Schlussrang. Somit war es für mich ein solides Rennwochenende. 

Nach diesem Swiss Cup gibt es wieder eine zweiwöchige Rennpause. Bis es dann mit einem weiteren Swiss Cup weitergeht. 

 

SM Sedrun 1. Teil 16./17.01.2021

Die SM findet dieses Jahr in Sedrun statt. Der erste Teil bestand wie immer aus einem Einzelrennen und einer Verfolgung am nächsten Tag.

Da es sehr viel Schnee gab und einige Strassen gesperrt wurden, konnten wir erst am Freitagabend anreisen und die Strecke nicht mehr besichtigen. Deshalb wurde dann der Start am Samstag auch auf nach dem Mittag verschoben. Ebenfalls musste die Rennstrecke noch kurzfristig geändert werden auf Grund von Lawinengefahr.

Am Samstag konnten wir dann aber zum Einzelstartrennen über 5 km in der freien Technik starten. Am Anfang des Rennens fand ich meinen Rhythmus leider nicht. Als mich dann aber Lea Fischer von hinten überholte, konnte ich ihr anhängen und somit noch etwas Zeit gutmachen. Am Schluss reichte es für den 7. Rang in der Kategorie U20. Damit war ich zuerst nicht ganz zufrieden, aber ich denke ich konnte zeigen, dass ich durchbeissen kann, auch wenn ich meinen Rhythmus nicht gefunden habe.

Am Sonntag stand dann die klassische Verfolgung über 10km auf dem Programm. Die Verhältnisse waren leider nicht so top wie am Vortag. Es windete stark und es war schwierig zu laufen. Wieder konnte ich am Anfang keinen Rhythmus finden. Deshalb verlor ich in der ersten Hälfte des Rennens einige Plätze. Gegen Ende fand ich dann aber immer besser ins Rennen und konnte wieder etwas aufholen. Es blieb dann beim 7. Schlussrang.

 

Ich fühle mich schon etwas erholter und merke auch, dass sich ein gutes Gefühl immer gegen Ende eines Rennens zeigt. Mein Körper braucht einfach immer eine Weile, bis er auf Touren kommt. Dies ist aber ein Zeichen dafür, dass sich mein Körper etwas erholen konnte. Ich werde weiter gezielt trainieren, damit mein Körper irgendwann wieder von A bis Z seine Leistungen abrufen kann.

Nach letztem Jahr, war die Junioren-WM 2021 ein grosses Ziel von mir. Nach den ersten Rennen Anfang Dezember und den Tests, die gezeigt haben, dass mein Körper Überbelastet ist, rückte dieses Ziel aber in den Hintergrund. Ich wollte mich einfach so schnell wie möglich wieder gut fühlen und Spass haben bei dem was ich mache. Ich wusste, dass sich mein Körper nicht so schnell erholen wird und musste deshalb auch einsehen, dass das Ziel JWM wahrscheinlich eher schwierig zu erreichen wird. Trotzdem gab ich nie ganz auf! Die Selektionsrennen ging vorbei und meine Chance war doch nicht sooo klein wie gedacht. Schlussendlich waren 4 Athletinnen klar für die JWM selektioniert und eine fünfte Athletin konnte ebenfalls gestellt werden. Wer diese fünfte Athletin ist, wurde zwischen mir und einer anderen Konkurrentin ausgemacht. Es wurde unter den Trainern diskutiert... Schlussendlich fiel der Entscheid aber gegen mich. Obwohl mir so die letzte Chance für eine JWM genommen wurde, konnte ich diesen Rückschlag ziemlich schnell wegstecken und mich weiter auf die Erholung meines Körpers fokussieren. Klar habe ich vielleicht eines meiner vor der Saison gesetztes Ziel nicht erreicht, aber während der Saison habe ich mir schon andere und wichtigere Ziele gesetzt, deshalb schaue ich jetzt nach Vorne und versuche diese Ziele zu erreichen.

Nach einem Trainingsblock geht es nun an den nächsten Swiss Cup ins Valle de Joux.

 

 

 

 

Testrennen Andermatt 8./9.02.2021

Da leider ein COC abgesagt werden musste auf Grund von Corona, absolvierten alle Swiss-Ski Athleten zwei Testrennen in Andermatt.

Am Samstag absolvierten wir einen klassisch Sprint und am Sonntag ein Distanzrennen über 15km bei eisigen Temperaturen. Die Testrennen waren keine Selektionsrennen und deshalb nur dafür da, den Rennrhythmus aufrecht zu erhalten. Die Rennen liefen für mich einigermassen gut.

 

Swiss Cup Campra 28.-30.12.2020

Nach einer drei wöchigen Rennpause und guter Erholung, stand ich in Campra wieder am Start des Swiss Cups. Am Montag fand ein klassisch Sprint statt. Es schneite den ganzen Tag ziemlich stark und somit wurde es ein sehr strenger und langer Sprint. Im Prolog fühlte ich mich gar nicht gut, was dann im Ziel auch nur einen 8. Rang bedeutete. Aber im Sprint kommt es ja schlussendlich auf die Heats an und dort konnte ich mich deutlich steigern. Von Heat zu Heat fühlte ich mich ein bisschen besser und konnte mich schlussendlich für den Final der Besten 6 qualifizieren. Dort erreichte ich dank einem super letzten Übergang und einem schnellen Zielsprint sogar noch Platz 4. Nach dem eher schlechten Prolog war ich deshalb umso zufriedener mit dem 4. Schlussrang.

Am Dienstag stand ein 7.5km skating Einzelstartrennen an. Ich konnte mein Rennen anfangs gar nicht einschätzen. Ich fühlte mich immer noch nicht sehr gut, konnte aber über die Distanz ein gutes Tempo finden und somit auf Rang 6 laufen. 

Das letzte Rennen am Mittwoch war dann noch ein klassisch Massenstart über 10km. Da ich einfach immer noch nicht genügend erholt bin und es deshalb an Schnelligkeit und Spritzigkeit fehlt, konnte ich dem horrenden Tempo am Anfang nicht folgen. Schnell verlor ich den Anschluss zu den Schnellsten ganz Vorne. Ich lief deshalb mein eigenes Tempo und konnte dies über die 3 Runden auch ziemlich gut durchziehen. Am Schluss reichte es wieder für einen 6. Rang. 

Schlussendlich kann ich sagen, dass ich an diesen Renntagen das Bestmögliche aus der momentanen Situation herausgeholt habe. Jetzt heisst es wieder erholen und dann am 7. Januar für ein Trainingswochenende und zwei Testrennen nach Andermatt zu reisen. 

 

Saisonstart

COC Goms 5./6.12.2020

Wie jedes Jahr startet die Saison im Goms mit einem Swiss Cup. Dieses Jahr war es aber nicht nur ein Swiss Cup sondern gleich auch der erste COC. Ich ging mit sehr gemischten Gefühlen in Goms an den Start. Einerseits wusste ich, dass ich im Sommer gut und viel trainieren konnte. Aber andererseits fühlte ich mich in den Trainings auf dem Schnee einfach nie wirklich fit. 

Das erste Rennen war ein Sprint in meiner Paradedisziplin von letztem Jahr, Skating. Nur leider konnte ich an den Leistungen von letztem Jahr nicht anknüpfen. Ich qualifizierte mich als 17. für die Heats. Im 1/4 Final war dann die Luft auch schon draussen und der Sprint für mich vorbei. Mit diesem Rennen war ich leider ganz und gar nicht zufrieden. 

Am nächsten Tag ging es dann weiter mit einem 5km Skating Distanzrennen. Das Gefühl auf der Strecke war zwar besser als am Vortag, aber auch nicht gut. Es reichte mir für den 16. Rang. 

Leider kein Saisonstart wie gewünscht. Ich konnte mir in diesem Moment noch nicht ganz erklären, wieso ich einfach nicht auf touren komme und einfach nicht Vollgas geben kann. Ich fühlte mich immer sehr ausgelaugt und war nach kurzer Zeit schon extrem übersäuert. 

Ein paar Tage und einen Test später, hatte ich dann auch den Grund dafür herausgefunden. Meine Muskeln sind momentan völlig überbelastet und können gar nicht richtig arbeiten, geschweige denn Leistungen erbringen. Das heisst für mich nun erholen, erholen, erholen und noch einmal erholen. Aufgrund von diesen Erkenntnissen habe ich mich dann dafür entschieden den COC in Italien auszulassen und meinem Körper die nötige Erholungszeit zu geben. Ich hoffe dafür aber, nach Weihnachten in Campra am Swiss Cup das Bestmögliche aus mir herausholen zu können. Wir werden sehen, wie schnell ich mich erholen kann und was mein Körper leisten mag!

 

 

Long time no hear....

Nachdem unsere Saison Anfang März abgebrochen wurde wegen Corona, konnten wir die super Schneebedingungen noch nutzen und einige gute Schneetrainings bis Mitte April absolvieren. Nach einer zweiwöchigen Trainingspause startete ich dann Anfang Mai wieder ins Training. Ich war extrem motiviert und freute mich auf die neue Saison zusammen mit meinem Team vom C-Kader bei Swiss Ski.

Zuerst stand aber noch meine schulische Ausbildung im Vordergrund. Da wir auf Grund von Corona nur noch Online-Unterricht hatten, mussten wir uns ziemlich selbständig auf die bevorstehenden Maturaprüfungen vorbereiten. Bis zwei Wochen vor den ersten Prüfungen war nicht klar, ob die Prüfungen überhaupt stattfinden können. Es kam dann aber so, dass wir unsere vier schriftlichen Abschlussprüfungen, unter einhalten eines Schutzkonzeptes, in der Schule absolvieren mussten. Wer hätte vor den Sportferien gedacht, dass dies unser letzter Schultag als Klasse sein wird. Ich durfte meine Schulzeit mit dem besten Maturazeugnis der Klasse abschliessen und direkt ins Profileben einsteigen.

Unsere Trainings waren glücklicherweise nach dem Lockdown nicht mehr wirklich eingeschränkt. Wir mussten natürlich in Transportmitteln Masken tragen und immer alles gut desinfizieren. Da Swiss Ski ein gutes Schutzkonzept erstellt hatte, konnten wir sogar alle geplanten Trainingslager absolvieren und so zusammen mit dem Team einige sehr gute Trainings machen.

Dadurch, dass ich nun keine Schule mehr hatte, konnte ich mehr trainieren und hatte auch genug Zeit für die Regeneration.

Mein Sommertraining verlief dieses Jahr ziemlich gut. Im Frühling verletzte ich mich am Sprunggelenk. Dies schränkte mich jedoch im Training nicht gross ein. Ich war den ganzen Sommer über immer gesund und konnte gut trainieren.

Ende August plagte mich dann leider eine Achillessehnenentzündung, welche mich 6 Wochen lang im Training einschränkte. Ich musste eine Woche pausieren und danach langsam wieder aufbauen. Ich war oft im Wasser beim Training anzutreffen oder auf den Rollskis bei Doppelstock-Trainings. Nun hat sich die Achillessehne gut erholt, jedoch sind die Beschwerden noch nicht ganz weg. Das Training ist aber nur noch im Fusslaufbereich stark eingeschränkt.

Am Freitag können wir endlich das erste Mal auf die Langlauskis. Dank der Snowfarming in Davos können wir jeweils schon Ende Oktober die ersten Schneekilometer in Davos absolvieren. Danach geht es noch für ein Trainingslager ins Goms, bevor dann eine Woche später (am 28. November) der erste Swiss Cup im Goms stattfindet.

Auf Grund von Corona sind die kommenden Monate und dementsprechend unsere ganze Wettkampfsaison leider noch sehr unsicher. Swiss Cups und COCs sind geplant und wir Athleten hoffen sehr, dass die Wettkämpfe stattfinden können. Jedoch muss man den Verlauf der Situation anschauen und dann vernünftige Entscheidungen treffen.

Ich freue mich nun auf die Schneetrainings und dann (hoffentlich) auf die ersten Wettkämpfe.

 

 

Mein neuer Kopfsponsor

Vielen Dank NatuGena Health Nutrition für die Unterstützung!