Aktuelle Resultate 2019/20

Saison 2019 / 20

30. November / 1. Dezember 2019, Goms, Swiss Cup

2. Rang U20 Sk Sprint

9. Rang U20 Kl Einzel 7.5km

7. / 8. Dezember 2019, Pokljuka, COC

6. Rang Junioren SK Sprint

19. Rang Junioren Sk Einzel 5km

19. - 21. Dezember 2019, St. Ulrich, COC

3. Rang Junioren Sk Sprint

34. Rang Junioren Kl Einzel 5km

11. Rang Junioren Sk Einzel 10km 

4. / 5. Januar 2020, Campra, COC

21. Rang U20 Kl Sprint (6. Rang U20 Swiss Cup)

22. Rang U20 Kl Einzel 10km ( 6. Rang U20 Swiss Cup)

25. Janura 2020, Sedrun, Raiffeisen Nordic Cup

1. Rang U20 Sk Sprint

1. / 2. Februar 2020, Realp, SM

8. Rang U20 Kl Einzel 5km

6. Rang U20 Sk Verfolgung 10km

7. - 9. Februar 2020, Tarvisio, COC

11. Rang Junioren Sk SPrint

15. Rang Junioren Kl EInzel 5km

24. Rang Junioren Sk Einzel 7.5km

29. Februar 2020, Oberwiesenthal, JWM

32. Rang Junioren Sk Sprint

 

 

 

 

 

News

Saison 2019 / 20

 

Saisonende

Auf Grund des Coronaviruses und der momentanen Ausnahmesituation war die Junioren-WM mein letzer Wettkampf in dieser Saison. Der letzte COC, der 2. Teil der Schweizermeisterschaft und der Langis Sprint mussten leider abgesagt werden. Ich habe mich extrem auf diese letzten Rennen gefreut, um meine gute Saison richtig abzuschliessen. Vorallem der SM-Sprint wäre für mich persönlich noch ein HIghlight gewesen. Nun ist unsere Saison einen Monat früher als geplant zu Ende gegangen. Ich darf jedoch auf eine unglaublich erfolgreiche Saison zurückblicken. Angefangen mit einem 2. Platz im ersten Swiss Cup, durfte ich direkt weiter an meinen ersten COC in Pokljuka und dort kämpfte ich mich bis in den Sprint-Final vor. Danach erreichte ich im zweiten COC in St. Ulrich direkt einen Podestplatz und einen 11. Platz in einem DIstanzrennen. Voll motiviert ging es dann weiter an den nächsten COC. Leider erlitt ich dort den Bänderriss am Daumen. Ich konnte jedoch gut weiter trainieren und dann anfang Februar zwei gute DIstanzrennen an der SM zeigen. Danach durfte ich an den COC in Tarvisio riesen. WIe schon die ganze Saison konnte ich auch dort einen starken Prolog im Sprint zeigen. Auch in den beiden Distanzrennen fühlte ich mich sehr gut. Dann stand schon die JWM an. Leider war ich kurz vorher krank und konnte deshalb nicht meine erwünschte Lesistung abrufen. 

Der Podestplatz in meinem zweiten COC Rennen meiner Karriere und die Teilnahme an der JWM waren für mich ganz klar die beiden Highlights der Saison. Vor dieser Saison hätte ich mir das alles nicht erträumt und bin deshalb umso stolzer, dass ich all das erreicht habe. Nach zwei schwierigen Saisons hat es nun diese Saison endlich wieder geklappt und Vieles hat zusammengepasst. Ich bin froh, diesen grossen Schritt in die richtige Richtung gemeistert zu haben.  

Nun, da keine Rennen mehr stattfinden können, wird umso mehr trainiert. Wir geniessen die letzten Schneetage und nutzen die guten Loipenbedingungen in Davos aus. "Denn nach der Saison ist vor der Saison!" Mitte April mache ich dann meine wohlverdiente Trainingspause und steige im Mai wieder ins Training.

Ich bedanke mich bei allen, die mich auf meinem Weg unterstützen und an mich glauben. 

Mal sehen welche Highlights die nächste Saison bringt... ;)

 

 

JWM Oberwiesnthal (GER) 29.02.20

Am 26. Februar war es soweit. Zusammen mit einem 17-köpfigen Schweizer-Team reiste ich nach Oberwiesenthal an die Junioren und U23 WM. Den Donnerstag nutzten wir, um die Strecke einmal zu besichtigen. Am Freitag stand dann die Wettkampfvorbereitung auf dem  Programm. Die Sprintstrecke führte zuerst aus dem Stadion hinaus direkt in eine kurze Abfahrt und danach in eine 90 Grad Kurve. Von diesem Punkt an ging es nur noch Aufwärts zurück ins Ziel. Es war eine sehr anspruchsvolle und harte Strecke.

Am Samstag war dann der Sprint Wettkampf. Aufgrund von einer Erkältung eine Woche vor der JWM war meine Vorbereitung nicht so optimal und ich fühlte mich nicht ganz so spritzig wie sonst. Trotzdem wollte ich mein Bestes geben und zeigen zu was ich in der Lage bin. Der Start verlief gut und auch am Anfang des langen Aufstieges fühlte ich mich noch gut, doch plötzlich machten meine Beine zu und sie wurden extrem schwer. Ich kämpfte mich bis über die Ziellinie und konnte dort angekommen kaum mehr auf meinen Beinen stehen bleiben. Es war mir sofort klar, dass es knapp werden wird, um weiterzukommen. Kurze Zeit später erfuhr ich, dass ich in diesem Moment noch auf Platz 26 lag. Doch schon einige Minuten später musste ich auf dem Livetiming sehen, dass ich zwar als 30. rangiert war, dies aber mit zwei Konkurrentinnen und mir am Schluss 7 Hundertstel fehlten für die Heatqualifikation. Sofort war eine riesen Enttäuschung da und es flossen einige Tränen. Doch nach der Enttäuschung kam dann auch die Freude. Ich wusste, dass ich Alles, im Moment mögliche, gegeben habe und stolz sein kann, dass ich es überhaupt an die Junioren Wm geschafft habe. Die Erfolge meiner Teamkollegen und -kolleginnen motivierten mich zusätzlich, nächste Saison wieder vollgas zu geben und dann mein Können nocheinmal unter Beweis zu stellen. Ich konnte sehr viele wertvolle Erfahrungen sammeln und eine atemberaubende Atmosphäre zusammen mit einem unglaublichen Team geniessen. 

Hiermit ein riesen Dankeschön an das Schweizer-Team mit all seinen Servicemännern, Trainern, Betreuern, Physios, Ärzte und natürlich Athleten. Ich werde noch lange an diese Zeit zurück denken! 

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Junioren-Weltmeisterschaften!!!

Endlich kann ich es sagen: Ich werde dieses Jahr im Sprint an den Junioren-Weltmeisterschaften in Oberwiesenthal teilnehmen und die Schweiz vertreten.

 

COC Tarvisio (ITA) 07. – 09.02.20

Drei Tage nach der SM ging es für mich schon an den nächsten COC. Wir reisten am Mittwoch nach Tarvisio und bereiteten uns dort für drei Wettkämpfe vor. Am Freitag stand der skating Sprint an. Ich fühlte mich wirklich gut und konnte im Prolog mit einem 6. Platz überzeugen. Auch das ¼ Finale überstand ich gut. Im ½ Finale war dann leider Schluss für mich. Auf Grund des Schneemangels war die Loipe extrem schmal. Mein Start war nicht genug schnell, um mich vorne einzureihen. Deshalb musste ich mich hinten anstellen und kam nicht mehr an den Gegnerinnen vorbei. Die Energie wäre jedoch da gewesen. Etwas enttäuscht fokussierte ich mich dann aber direkt auf das 5 km klassisch Rennen vom Samstag. Ich fühlte mich wieder sehr gut und konnte es dieses Mal auch zeigen. Mit einem 15. Platz und nur 38 Sekunden Rückstand auf den 1. Platz, lief ich mein bestes klassisch Rennen dieser Saison. Damit war ich natürlich extrem zufrieden.

Am Sonntag lief es dann leider nicht mehr ganz so gut. Beim 7.5 km skating Rennen konnte ich auf den 24. Rang laufen. Meine Beine waren ziemlich Müde, aber der Rückstand war trotzdem nicht sehr gross.

Nun heisst es warten und hoffen, dass ich für die Junioren-WM in Oberwiesenthal selektioniert werde.

 

1. Teil SM Realp 1./2.02.20

Aa ersten Wochenende im Februar fand der 1. Teil der SM in Realp statt. Man könnte auch sagen die "Distanz-SM". Am Samstag stand ein 5km klassisch Rennen an und am Sonntag dann die 10km skating Verfolgung. Die Strecke war extrem hart und anspruchsvoll, mit vielen steilen Aufstiegen. Ich fühlte mich am Samstag das erste mal in deser Saison einigermassen wohl in der klassischen Technik. Meine Leistung reichte dementsprechend für den 8. Rang in der Kategorie U20. Natürlich wollte ich in der skating Verfolgung umso mehr Gas geben, da ich wusste, dass die Form soweit stimmt. Am Sonntag in der Verfolgung hatte ich mein Tempo schnell gefunden und konnte so zwei Plätze gut machen. Es reichte somit für den 6. Rang. 

Damit kann ich zufrieden sein. Wichtig für mich war zu sehen, dass mein Daumen hält, die Form passt und ich bereit bin für den nächsten COC in Tarvisio (ITA). Dieser findet vom 7. - 9. Februar statt. Auf dem Programm stehen ein skating Sprint, ein klassisch und ein skating Distanzrennen. Ich freue mich und werde Vollgas geben!

 

Sprint Sedrun 25.01.20

Nach zwei Wochen Rennpause nahm ich in Sedrun an einem Sprint teil. Dieser wurde im Rahmen des Raiffeisen Nordic Cups durchgeführt. Nachdem ich auf Grund des gerissenen Daumenbandes einige Tage etwas locker trainieren musste, konnte ich dann in der zweiten und dritten rennfreien Woche voll trainieren. Zum Abschluss dieser harten Trainingswochen stand dann in Sedrun ein Sprint an. Dieser wurde im Rahmen des Raiffeisen Nordic Cups durchgeführt. Ich konnte den Prolog sowie auch die das Halbfinale und schliesslich den Final für mich entscheiden. 

Der Daumen hält und nun heisst es wieder etwas herunterfahren, damit ich dann für den 1. Teil der SM in Realp bereit bin. 

 

COC Campra 4./5.01.20

Am ersten Wochenende im neuen Jahr stand für mich schon der nächste COC an. Da der COC in der Schweiz über die Bühne ging, war es gleichzeitig auch ein Swiss Cup.

Ich fühlte mich etwas müde von den ganzen Rennen anfangs Saison, jedoch wollte ich natürlich wieder an die Leistungen vom Dezember anknüpfen. Es stand ein klassisch Sprint an, der erste dieses Jahr. Im Prolog reichte es mir für den 15. Rang. Im Viertelfinale war dann aber für mich leider schon Schluss. Ich habe mir klar mehr erhofft im Sprint, nachdem ich bei den letzten beiden COC Sprints in den Final laufen konnte. Jedoch wollte ich nicht zu lange enttäuscht sein und somit konzentrierte ich mich bereits auf das Distanzrennen vom Sonntag. Es stand ein 10km klassisch Rennen an. Es hiess 3 Runden à 3.3km zu absolvieren. Den Start erwischte ich gut und so fand ich schnell ein gutes Tempo. Meine Zwischenzeiten hörten sich gut an. Dann aber musste ich schon am Ende der ersten Runde einen Sturz in Kauf nehmen. Ich stand aber wieder auf, spürte, dass mein Daumen schmerzt aber lief weiter mein Tempo. Ich fühlte mich ziemlich gut und konnte das Tempo auch gut durchziehen. Am Ende war ich im Ziel mit einem schmerzenden Daumen aber auf dem 22. Platz. Damit war ich zufrieden und konnte nach einem zuletzt etwas schlechteren klassisch Distanzrennen in St. Ulrich ein solides zweites klassisch Distanzrennen zeigen.

Da mein Daumen ziemlich angeschwollen und blau war, entschied ich mich in Davos zum Arzt zu gehen. Leider wurde dort festgestellt, dass das Innenband vom Daumen gerissen ist. Eine Operation war zum Glück nicht notwendig. Nun muss ich 4 – 6 Wochen eine Schiene tragen. Da die Schmerzen sehr schwach sind und die Schiene gut in die Schlaufe des Langlaufstockes passt, kann ich trotzdem gut trainieren. Ich werde jedoch den nächsten COC verpassen, da es keinen Sinn macht, mit einem kürzlich gerissenen Daumenband Rennen zu laufen. Ich bereite mich nun mit einem Trainingsblock auf den 1. Teil der Schweizermeisterschaften vom 1. und 2. Februar in Realp vor. Hoffen wir, dass mein Daumen schnell heilt und mir keine Probleme bereitet.

 

COC St. Ulrich (AUT) 19.– 21.12.19

Poooodest!! 

Nur knapp zwei Wochen nach meinem ersten COC durfte ich an meinem zweiten COC Sprint am Start stehen. Ich fühlte mich gut, wusste aber doch nicht, wie weit es heute reichen wird. Die Strecke war kurz und, mit zwei kurzen aber steilen Anstiegen, eher flach. Ich startete Vollgas in den Prolog und hoffte auf eine gute Zeitanzeige im Ziel. Und da war sie: 2. Rang! Ich konnte es anfangs gar nicht glauben, doch nachdem alle durch waren, stand vor meinem Namen noch immer die Zwei. In dem Viertel- und Halbfinale hiess es also sich zu beweisen und Kräfte zu sparen. Im Finale angelangt, wollte ich natürlich zeigen, dass ich bereit bin. Ich lief zuerst an zweiter Position, dann fiel ich etwas nach Hinten, fühlte mich aber stark. Die letzte Kurve erwischte ich gut. Auf der langen Zielgerade lag ich noch auf Position fünf. Das war meine Chance und ich nutzte sie. Mit kräftigen Stockstössen gelang es mir an zwei Konkurrentinnen vorbeizulaufen und mich als Dritte ins Ziel zu werfen.

WOOOOOOOW was für ein Tag. Mein erstes COC Podest und dies bei meinem zweiten COC Sprint. Ich hätte so damit nicht gerechnet und war dementsprechend extrem glücklich. Endlich passt alles wieder so zusammen, dass ich meine Leistungen abrufen kann. 

Am zweiten Tag stand ein 5km klassisch Rennen an. Schon nach wenigen Metern fühlte ich, dass es sich nicht so gut anfühlt wie gestern. Irgendwie konnte ich mich nicht voll ans Limit pushen. Deshalb schaute am Schluss leider nur der 34. Platz heraus. Schnell abhacken und erholen.

Denn am dritten Tag stand noch ein 10km skating Rennen statt. Der Schnee wurde immer weniger und dann fing es am Morgen auch noch an zu regnen. Deshalb musste die Strecke um einen kurzen Anstieg gekürzt werden. Wir mussten uns gut warm und vor allem trocken halten vor dem Start. Ich startete gut ins Rennen und bekam bei den Zwischenzweiten gute Rückmeldungen. Lange lief ich an Rang 9 und 10. Ich fühlte mich wieder besser als gestern und lief ein wirklich gutes Distanzrennen. Am Schluss reichte es für den super 11. Rang.

Das Wochenende in St. Ulrich war ein riesen Erfolg. Ich durfte meinen ersten COC-Podestplatz feiern und im Distanzrennen ebenfalls einen Schritt nach Vorne machen.

Ich freue mich nun auf die Weihnachtstage und auf etwas Erholung, bevor es dann am 4. Januar in Campra mit einem COC und gleichzeitig auch einem Swiss Cup weiter geht.

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COC Pokljuka 7./ 8.12.19

Da ich am ersten Swiss Cup sehr gute Leistungen zeigen konnte, durfte ich dann schon am Donnerstag wieder abreisen. Es ging für mich nach Pokljuka (SLO) an meinen ersten COC (Continental Cup). Ich wusste überhaupt nicht, was für Konkurrenten dort auf mich warten, aber ich war guter Dinge und wollte Erfahrungen sammeln. Nach einer 8h Fahrt kamen wir an und konnten dann am Freitag die Strecke besichtigen und Skis testen. Die Strecke war ziemlich flach und es war ein sehr kurzer Sprint. Das bedeutete also, dass alles sehr eng werden wird.

Am Samstag ging es für uns früh los. Um 9 Uhr startete der Prolog. Ich konnte mich mit dem 8. Rang für die Finals qualifizieren. Auf einen Podestplatz fehlte mir knapp 1sek. Die Heats verliefen für mich dann sehr gut. Den Viertelfinal überstand ich ohne grosse Probleme und im Halbfinal qualifizierte ich mich als Luckyloser für den Final der besten Sechs. Im Final war ich dann leider aber schon extrem müde und rangierte mich auf Platz 6. Was für ein Einstieg in mein erstes COC Rennen. Ich bin überaus zufrieden und so glücklich, endlich wieder top Leistungen abrufen zu können.

Am Sonntag stand dann noch ein Distanzrennen über 5km an. Die Runde war geprägt von stetigem Auf und Ab, was mir eigentlich sehr gefällt. Ich fühlte mich am müde aber irgendwie doch gut, nach gestern. Die erste Runde war gut, jedoch musste ich in der zweiten Runde einiges an Zeit einbüssen. Am Schluss gelang es mir auf den 19. Platz zu laufen.

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Wochenende. Es war sehr cool im Sprint direkt bis in den Final zu kommen und im Distanzrennen habe ich auch gute Erfahrungen gesammelt. Nun weiss ich was zu tun ist und werde mich jetzt erholen und weiter trainieren.

Mit diesen beiden tollen Resultaten habe ich mich direkt für den nächsten COC vom 19. - 21.12.19 in St. Ulrich qualifiziert. Ich freue mich!

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Swiss Cup Goms 30.11/01.12.19

Der erste Swiss Cup der Saison 19/20 fand wie gewöhnlich in Goms statt. Am Samstag stand ein skating Sprint auf dem Programm. Ich fühlte mich gut, hatte gut trainiert und wusste, dass ich fit bin. Der Prolog lief wie erhofft sehr gut. Ich konnte mich auf dem 2. Rang in der Kategorie U20 platzieren. Das Viertelfinale überstand ich dann ohne Probleme und auch das Halbfinal konnte ich gewinnen. Ich fühlte mich wirklich gut und ich konnte mich immer etwas steigern, was letztes Jahr in den Heats nie der Fall war. Im Finale konnte ich mich nach einem etwas schlechten Start an zweiter Stelle einreihen. Bis fast an den obersten Punkt konnte ich an der Ersten dran bleiben, doch leider musste ich eine kleine Lücke aufgehen lassen. Doch auch hinter mir ging eine kleine Lücke auf. Ich konnte diesen Vorsprung bis ins Ziel retten und wurde Zweite. Was für ein Saisonstart!

Am Sonntag stand dann das klassische Distanzrennen über 7.5km an. Ich wollte unbedingt noch einmal ein gutes Rennen zeigen. Obwohl ich wusste, dass es für mich im Distanzrennen noch nicht ganz nach Vorne reichen wird, wollte ich einfach mein Bestes geben und die gute Form dafür nutzen. Ich konnt gut ins Rennen starten und die zweite Runde sehr schnell absolvieren. In der dritten Runde verlor ich leider noch etwas Zeit und konnte so auf den 9. Rang laufen. Für mich ist das ein sehr gutes Resultat. Es gibt im Distanzbereich noch einiges zutun aber diese beiden Rennen haben gezeigt, dass meine Form stimmt und ich bereit bin, alles zu geben.

Dank meinen guten Rangierungen, habe ich mich direkt für den ersten COC in Pokljuka (Slowenien) qualifiziert. Dies wird mein erstes COC-Renne in der Kategorie U20 sein. Ich freue mich extrem darauf!

Nun heisst es gut erholen und weiter trainieren, bis ich dann am Donnerstag schon wieder abreise.

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Snowfarming-Loipe

Ende Oktober konnten wir das erste Mal auf die Snowfarming-Loipe im Flüelatal. Wie jedes Jahr war die Vorfreude riesig endlich wieder auf den Langlaufskiern stehen zu können. Ich bin wieder voll gesund und profitiere von jedem Training auf dem Schnee. Der Saisonstart rückt immer näher und so steigt auch meine Formkurve immer weiter an. Die Intervalle auf dem Schnee werden härter, die Nervosität höher und die Vorfreude grösser. Am 30. November startet der Swiss Cup in Goms mit einem Skating Sprint und einem Klassisch Distanzrennen. Bis dahin heisst es noch so viele Schneekilometer wie möglich zu absolvieren und dann top motiviert in die neue Saison zu starten.

Trainingslager Seefeld 05.-10.10.19

Zusammen mit der TZ Davos Klosters reiste ich am 5. Oktober nach Seefeld. Ich konnte bis dahin sehr gut trainieren und fühlte mich fit. Leider wollte mein Körper nicht so wie ich und ich wurde schon nach dem ersten Tag krank. Während die anderen trainierten, musste ich im Hotel bleiben und hoffen bald wieder trainieren zu können. Doch mein Körper wollte nicht und ich musste auch nach den 5 Tagen in Seefeld noch Geduld haben und mich zu Hause auskurieren. Die Pause war wohl nötig und so konnte ich dann nach etwas Pause wieder ins Training starten.

Bald geht es in Davos auf der Snowfarming-Loipe wieder auf den Schnee. Ich freue mich riesig darauf.

Nordic Weekend Andermatt 13.-15.09.19

Das erste Mal ging es für mich dieses Jahr an das Nordic Weekend in Andermatt. Die beiden letzten Jahre war ich jeweils krank und konnte deshalb nicht teilnehmen. Dieses Jahr aber war ich gesund. Im Rollski skating Prolog am Freitag konnte ich eine solide Leistung abrufen und mich im vorderen Feld rangieren. Am Samstag verlor ich jedoch einige Plätze im Rollski klassisch Distanzrennen. Am Sonntag stand dann noch der berühmte Berglauf auf die Göscheneralp-Staumauer an. Ich hatte mich gut erholt und konnte noch ein wenig Zeit gut machen. Am Schluss reichte es für einen Platz in den Top 15.

Die Form stimmt noch nicht, aber das muss sie auch erst Ende November beim ersten Swiss Cup der Saison 19/20.

Nordic Week Andermatt 05.-10.08.19

Vom 5. - 10. August durfte ich zusammen mit Swiss Ski und den Regionalverbänden ein Trainingslager in Andermatt verbringen. Schon am ersten Tag stand ein Intervall auf dem Programm. Zur Abwechslung mussten wir nicht mit den Rollskis eine Strasse hinauf laufen oder zu Fuss einen Hügel hoch rennen, sondern mit alten Langlaufskis eine steile Wiese hinauf laufen. Es war extrem hart, aber hat auch Spass gemacht. Im Laufe der Woche trainierten wir sehr abwechslungsreich, mit den Rollskis, zu Fuss, aber auch mit dem Bike oder absolvierten ein Krafttraining. Mitte der Woche stand dann das zweite Intervall an. Mit den Skigangstöcken bewältigten wir ein Intervall hinauf auf den Nätschen und wurden noch etwas verregnet. Das letzte Intervall stand dann am letzten Tag an. Auf der Rollskibahn in Realp mussten wir einige schnellen Runden drehen und konnten dann völlig kaputt nach Hause fahren. 

Nun freue ich mich auf eine Woche Ferien am Comersee und etwas Regeneration, bevor dann mein letztes Schuljahr beginnt!

Trainingslager Davos 13.-17.07.19 und 28.-31.07.19

Direkt zu Beginn meiner Sommerferien, hatte ich kurz nacheinander zwei Trainingslager zusammen mit der TZ Davos. Die Trainingslager wurden jeweils in Davos und Umgebung durchgeführt. Wir absolvierten einige intensive Fusslaufintervalle, lange Rollskitrainings und einige harte Krafttrainings. Da wir immer zu Hause essen und schlafen konnten, war dies die beste Erholung während eines strengen Trainingslager. Ich konnte sehr gut davon profitieren und die Trainingseinheiten machten sehr Spass. 

Weiter steht nun noch das dritte Trainingslager in den Sommerferien an. Im Sommer stehen für uns Langläufer sehr viele Trainingseinheiten auf dem Tagesplan. "Langläufer werden ja schliesslich im Sommer gemacht!"

Trainingslager Cervia 03.-06.06.19

In der ersten Juni Woche durfte ich auch dieses Jahr wieder ein Trainingslager in Cervia (ITA) zusammen mit der TZ Davos Klosters Nordisch verbringen.

Unser Fokus lag auf dem Rennvelo. Wir absolvierten so am Morgen jeweils viele Kilometer und am Nachmittag stand dann meistens noch ein Fusslauftraining auf dem Plan. Bei sehr heissen Bedingungen hatten wir etwa in der Hälfte des Trainingslagers noch ein Intervall auf der 400m Bahn. Obwohl wir alle zu kämpfen hatten mit der Hitze, war das Intervall sehr cool. Am Freitag durften wir dann nach einer Fusslaufeinheit, vor dem Morgenessen, den ganzen Tag in einem Freizeitpark verbringen.

Obwohl ich noch überhaupt nicht in Form war, da ich im Frühling extrem lange mit einer Rachen- und Nebenhöhlenentzündung zu kämpfen hatte, konnte ich gut von diesem Trainingslager profitieren. Es war wie letztes Jahr ein perfekt organisiertes Trainingslager und die Lage am Meer sehr sehr schön.

Danke an die Betreuer!